Pflanzenschutz – gefährlich, sinnlos und überflüssig? Eine Einführung in die Welt der Schaderreger an Pflanzen

Anbieter*innen: Prof. Dr. Birgit Zange
Anbietende Hochschule: HAW Weihenstephan-Triesdorf
Kurssprache: Deutsch
Wissensgebiet: Naturwissenschaften
Durchschnittlicher Arbeitsaufwand: 15 Stunden Kostenfrei
Kursbeginn: 01.12.19 Kostenfrei Einschreiben

Was erwartet Sie in diesem Kurs?

Dieser Kurs nimmt Sie mit auf eine 15stündige Reise durch den Pflanzenschutz im Gartenbau. Sie können sich an zahlreichen Stationen über viele verschiedene Aspekte der Phytomedizin informieren.

Welche Insekten übernehmen eine wichtige Funktion als Nützlinge bei der Bekämpfung von Schaderregern? Wie schaffen es Krankheitserreger wie Pilze, die Pflanze zu infizieren? Wie wirken eigentlich Pflanzenschutzmittel? Welche Methoden zur Diagnose von Schaderregern gibt es? Daneben spielen im Pflanzenschutz gesetzliche Regelungen sowohl für Gartenbaubetriebe als auch für Hobbygärtner eine wichtige Rolle. Die Themen sind lebendig und praxisnah dargestellt, sodass Sie sich auf eine abwechslungsreiche Form näher informieren können.

Anbieter des Kurses ist die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), eine Hochschule für angewandte Wissenschaften, die sich auf grüne Studiengänge spezialisiert hat.

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Was können Sie in diesem Kurs lernen?

Der Kurs liefert Ihnen verteilt auf zehn Kapitel - siehe nebenstehende Gliederung - fachlich fundiertes Rüstzeug zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Pflanzenschutz. Er enthält viele Hinweise zu Schadursachen im eigenen Garten sowie zur Überwachung und Diagnose von Schaderregern. Als wichtiger Aspekt der Bekämpfung wird auf das Vorkommen und den Einsatz von nützlichen Gegenspielern eingegangen. Auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mit seinen rechtlichen Vorgaben wird behandelt. Anhand der bereitgestellten Informationen haben Sie die Möglichkeit, den Pflanzenschutz neu zu erfahren - auch mit Blick auf die eigene Sichtweise und Meinungsbildung.

Darüber hinaus erfahren Sie allerlei Kurzweiliges und Interessantes aus der Welt des Pflanzenschutzes. Warum wurden die Engländer zu Teetrinkern? Inwiefern verhalf ein Pilz an der Kartoffel John F. Kennedy zur Präsidentschaft? Worauf müssen Sie beim Erwerb eines Insektenhotels achten? Es gibt also vieles zu entdecken.

Gliederung

Die thematische Aufbereitung erfolgt über die nachfolgend aufgeführten zehn Kapitel, die somit die inhaltliche Grundstruktur des Kurses widerspiegeln:

Einführung & Organisation
1. Historie
2. Abiotische Schadursachen
3. Biotische Schadursachen
4. Diagnose von Schaderregern
5. Überwachung von Schaderregern
6. Integrierter Pflanzenschutz
7. Nützlinge und Co.
8. Pflanzenschutzmittel
9. Anwender- und Verbraucherschutz
10. Schutz des Naturhaushaltes, Aspekte zur Nachhaltigkeit

Jedes der zehn Kapitel umfasst seinerseits meist 4-7 Lektionen, wobei in der jeweils ersten Lektion die behandelten Inhalte und die einzelnen Lektionen näher vorgestellt werden. Die Kapitel bauen nicht aufeinander auf, sie können somit ganz nach eigenem Interesse isoliert ausgewählt und genutzt werden.

Anbieter*innen

Prof. Dr. Birgit Zange hat eine Lehre zur LTA mit der Fachrichtung Pflanzenschutz absolviert und nach einem Studium der Gartenbauwissenschaften über Pflanzenkrankheiten promoviert. Anschließend hat sie als Phytopathologin in einem Kartoffelzuchtunternehmen gearbeitet, bevor sie in verschiedenen Positionen im Pflanzenschutzdienst tätig war. Seit 2012 lehrt sie an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf das Fach Pflanzenschutz im Gartenbau.
Neben der Lehre für Studierende ist ihr wichtig, den Pflanzenschutz als eine angewandte Form der Biologie auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um interessierte Hobbygärtner für vorbeugende und alternative Maßnahmen gegen Schaderregerbefall zu sensibilisieren.

Zur Person/Kontakt:
https://www.hswt.de/person/birgit-zange.html

Weitere Autoren*innen

Thomas Lohrer hat sich nach einer Baumschullehre, einem Gartenbaustudium an der Fachhochschule Osnabrück und der Universität Hannover beruflich ganz dem Thema der Phytomedizin im Gartenbau mit seinen Krankheiten, Schädlingen und Nützlingen verschrieben. Zu den Arbeitsschwerpunkten seiner bisher über 20jährigen Berufserfahrung an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf gehören insbesondere Themen und Projekte, die eine Verknüpfung des Pflanzenschutzes mit den Neuen Medien (u.a. online-Datenbanken, Podcast, Blended Learning Module) bieten. Als Zeitschriften- und Buchautor sowie Fotograf ist er zu Pflanzenschutzthemen sowohl in der gärtnerischen Fachpresse als auch in Gartenzeitungen für den Freizeitgartenbau regelmäßig vertreten.

Zur Person/Kontakt:
https://www.hswt.de/person/thomas-lohrer.html


Christine Gorges, geboren am 12.03.1993 ist Studentin im Master Gartenbaumanagement der HSWT und TUM sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Gartenbau am Zentrum für Forschung und Wissenstransfer. Bereits im Bachelorstudium lag ihr Interessensschwerpunkt im Pflanzenbau. Im aktuellen Masterstudiengang hat sie sich mit für eine Spezialisierung im Themengebiet Pflanzenschutz entschieden.
Seit Dezember 2018 arbeitet Christine Gorges als wissenschaftliche Mitarbeiterin an dem an der HSWT entwickelten OPEN vhb - Kurs zum Pflanzenschutz. Ihr Ziel besteht hierbei darin, interessierten fachfremden Personen die Möglichkeit zu bieten, sich interaktiv und sachlich mit dem Thema Pflanzenschutz auseinanderzusetzen.

Kontakt:
christine.gorges@hswt.de

Zielgruppe

  • Der erstellte Kurs setzt beim Nutzer keine Vorkenntnisse voraus.
  • Als Zielgruppe können sich insbesondere all jene angesprochen fühlen, die ein gutes Grundlagenwissen und Zusammenhänge aus dem weiten Feld des Pflanzenschutzes, dargeboten in einer ansprechenden und kurzweiligen Weise, erwerben möchten.
  • Der Kurs ist nicht nur für interessierte Laien geeignet, auch erfahrene Hobbygärtner und Profis sowie (zukünftige) Studierende in den "grünen" Fächern werden hier fündig und können ihr Wissen in den multimedial aufbereiteten Lektionen auffrischen und vertiefen.

Teilnahmebestätigung

Für diesen Kurs können Sie sich eine automatisch generierte Teilnahmebescheinigung ausstellen lassen.

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