ReSpirCare. Religiöse und spirituelle Ressourcen in der Traumaverarbeitung nach Flucht und Migration

Anbieter*innen: Prof. Dr. Eckhard Frick, Prof. Dr. Lydia Maidl
Anbietende Hochschule: HfPh München
Kurssprache: Deutsch
Wissensgebiet: Gesundheitswissenschaften Kostenfrei
Durchschnittlicher Arbeitsaufwand: 20 Stunden Kostenfrei Einschreiben

Was erwartet Sie in diesem Kurs?

Für Traumaüberlebende können Religion und Spiritualität (R/S) sowohl eine einzigartige Ressource als auch ein reichlich unsicheres Gewässer sein – manchmal beides gleichzeitig. Gezeigt werden soll daher, wie sich betreuende Personen einen Eindruck von der religiös-spirituellen Orientierung verschaffen und wie sie mit den hilfreichen und problematischen Aspekten umgehen können. Ein besonderer Fokus liegt darauf, welche Ressourcen Religion und Spiritualität in kultur- und religionsspezifischer Hinsicht für den und die Einzelne bereitstellen können, sowohl für die Betroffenen zur Verarbeitung der schweren Erfahrungen wie auch für die Helfenden zur Selbstsorge. Praktische Tools für ein Empowerment werden angeboten.

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Was können Sie in diesem Kurs lernen?

Zentrale Ziele des Kurses sind:

  • Wissen um die Bedeutung von R/S nach Traumatisierungen bei Flucht und Migration
  • Wahrnehmungs- und Sprachkompetenz für R/S
  • Transkulturelle Kompetenz im Umgang mit R/S
  • Reflexion der Zwiespältigkeit von R/S als Ressource und/oder Belastung
  • Kenntnis von Möglichkeiten zum Empowerment von traumatisierten Menschen
  • Kenntnis von Möglichkeiten zur eigenen religiösen/spirituellen Ressourcenstärkung

Gliederung

0. Einführung & Organisation
1. Spiritual Care – was ist das? 
2. Trauma – Migration – Coping
3. Wie über Religion/Spiritualität sprechen?
4. Transkulturelle Kompetenzen
5. Belastung und Verarbeitung
6. Zwiespältigkeit von Religion/Spiritualität
7. Empowerment
8. Selbstsorge

Anbieter*innen

Prof. Dr. med. Eckhard Frick sj

Psychiater und Psychoanalytiker (C.G. Jung). Professor für Anthropologische Psychologie an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten und für Spiritual Care an der Technischen Universität München. Schriftleiter der Zeitschrift Spiritual Care, erster Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Gesundheit und Spiritualität (IGGS).

Weitere Autoren*innen

Prof. Dr. theol. Lydia Maidl

Professorin für Fundamentaltheologie an der LMU München; Mitarbeiterin an der Hochschule für Philosophie München und am Institut für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung der Katholischen Hochschule Freiburg mit Schwerpunkt Spiritual Care. Redakteurin der Zeitschrift Spiritual Care.

Zielgruppe

Der Kurs wendet sich an Betreuer/-innen von Flüchtlingen und Migrant/-innen, sowohl professionell (Sozialarbeiter, Gesundheitsberufe) als auch ehrenamtlich sowie potenziell an die Betroffenen selbst mit entsprechendem Reflexionsgrad und an alle Interessierten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Teilnahmebestätigung

Für die erfolgreiche Bearbeitung der Aufgaben im Kurs können Sie sich eine automatisch generierte Teilnahmebescheinigung herunterladen.

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